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Wie hoch ist die Lärmbelästigung durch das Laufband?

Fitifito LaufbänderImmer wieder kommt es zu Beschwerden, weil Nachbarn die Einhaltung einer gewissen Zimmerlautstärke nicht gewährleisten. Schaffen sie sich ein Laufband, oder aber andere Sportgeräte an, kommt es zu zusätzlicher Lärmbelästigung. Vielleicht sind Sie selbst aber auch im Begriff sich eines anzuschaffen und möchten dafür sorgen, dass es innerhalb der Nachbarschaft nicht zu Spannungen kommt? Wir tragen nachfolgend einmal sämtliche Informationen zusammen, was das Thema Laufband und seine Betriebslautstärke angeht. Gleichzeitig wollen wir Ihnen ebenso Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie eine Lärmbelästigung durch das Gerät vermeiden können.

Welche Geräuschentwicklung besitzt ein Laufband?

Wie hoch ist die Lärmbelästigung durch das Laufband?Neben dem Crosstrainer ist das Laufband ein ideales Trainingsgerät, um einem regelmäßigen Ausdauertraining nachzugehen. Leider entwickelt es während des Betriebes eine gewisse Lautstärke. Sofern der Benutzer das Gerät in seinem eigenen Haus aufstellt, sollte dies niemanden stören. In einer Mietwohnung, in der jeweils eine Partei über oder unter ihm wohnt, schon eher.

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Gibt man die Lautstärke in Dezibel an, liegt ein Laufband, je nach Verarbeitung und Konstruktion, zwischen 50 und 75 Dezibel. Als Vergleich: Die Geräusche des Regens, sowie ein leises Gespräch besitzen in der Regel eine Lautstärke von 55 Dezibel. In der Kategorie 70 bis 75 Dezibel ist hingegen der Staubsauger, sowie eine Waschmaschine im Schleudergang zu nennen.

Allerdings gibt es noch weitere Faktoren, welche die Lautstärkeentwicklung eines Laufbandes maßgeblich beeinflussen können. Hierbei spielt unter anderem eine Rolle:

  • der eigene Laufstil
  • Dämpfung des Geräts
  • Beschaffenheit des Bodens

Hinweis: Ist der Boden beispielsweise aus Beton gegossen, dürfte dieser die Lauf-, sowie Betriebsgeräusche sehr viel besser abdämpfen als vergleichsweise eine Balkendecke, die sehr hellhörig sein kann.

Motorengeräusche verringern – Auf Mindest-Dauerleistung achten

Schon beim Kauf des Laufbandes können Sie Einfluss darauf nehmen, wie laut es zum Schluss ist. Nämlich dadurch, indem Sie sich für ein Gerät entscheiden, das mit einem Motor arbeitet, der eine Mindest-Dauerleistung von zwei PS besitzt. Diese Motoren müssen sich während der Arbeit weniger quälen und sind dementsprechend laufruhiger.

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Unterschiedliche Gewichtsklassen

Wenn Sie sich in einem Fachgeschäft nach einem passenden Laufband umsehen, werden Sie dabei die unterschiedlichsten Modelle zu Gesicht bekommen. Es gibt sowohl kompakte Geräte, die sich ganz leicht zusammenklappen und in einem flachen Schrank verstauen lassen und jene, die fest zu installieren sind.

Sofern Sie beabsichtigen, ein möglichst leises Laufband zu erwerben, sehen Sie sich nach den Schwergewichten unter den Ausführungen an.

Denn eines können wir Ihnen versichern: Je weniger ein Laufband insgesamt wiegt, desto lauter fallen auch die Betriebsgeräusche aus. Sie sollten dabei besonders auf die Rahmenkonstruktion achten. Stabile Laufbänder dämpfen die Bewegungsgeräusche eher als jene, die nur aus leichten Materialien zusammengebaut sind.

Ein leises Laufband besitzt idealerweise ein Eigengewicht zwischen 100 und 120 Kilogramm. Diese Geräte sind massiv gebaut und besitzen eine so gute Dämpfung, dass diese den Lärm ohne weiteres schluckt. Dazu kommt die Beschaffenheit des Laufgürtels, der auf das Gerät gespannt ist. Je dünner dieser ausfällt, desto eher lässt er die Geräusche durch. Dickere Laufbänder hingegen fangen Lärm eher auf.

Weitere Maßnahmen zur Geräuschdämpfung

Sofern Sie bereits ein Laufband angeschafft haben und Ihre Nachbarn sich beschweren, können Sie auch andere Maßnahmen ergreifen, um die Lautstärke zu dämpfen. Hier einmal eine Liste mit entsprechenden Tipps, die Abhilfe schaffen können, inklusive Vor- und Nachteile:

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Maßnahme Vorteile Nachteile
Teppich unterlegen
  • keine hohen Kosten
  • leicht zu bewerkstelligen
  • Laufband bleibt mobil
  • lässt meist noch zu viele Geräusche durch
  • rutscht manchmal auf dem Boden
Gummimatte nutzen
  • in unterschiedlichen Dicken und Größen erhältlich
  • vermeidet, dass das Laufband wandert
  • fängt Geräusche sehr gut auf
  • Anschaffungskosten sind etwas höher als beim Teppich
  • je nach Bodenbeschaffenheit nur bedingt lärmdämpfend
Trainingszeiten variieren
  • an äußere Begebenheiten anpassbar
  • lässt sich nicht immer mit dem eigenen Alltag vereinbaren

Die letzte Maßnahme sollte nur dann angewendet werden, wenn keine andere Wirkung zeigt. Für gewöhnlich sind entsprechend dicke Gummimatten hervorragend geeignet, um das Laufband nicht nur an Ort und Stelle zu halten, sondern auch die störende Geräuschentwicklung zu unterbinden. In einigen Fällen genügt auch schon die Unterlegung eines Teppichs, doch sollte dieser durchaus etwas dicker sein.

Wie sieht die rechtliche Lage aus?

Sofern sämtliche Maßnahmen ergriffen wurden und es nach wie vor einen Nachbarn stört, wenn Sie Ihr Laufband in Betrieb nehmen, müssen Sie sich früher oder später vielleicht fragen, wie es um die rechtliche Lage bestellt ist. Müssen Sie Ihr Laufband zwangsweise stilllegen, wenn sich ein Nachbar immer wieder beschwert, oder können Sie dies geflissentlich ignorieren?

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Im Grunde sieht es bei der Lärmentwicklung eines Laufbandes ähnlich aus, wie bei einer Waschmaschine. Sofern diese während gewissen Zeiten betrieben wird, ist gegen eine Nutzung nichts einzuwenden. Für gewöhnlich steckt man diese Zeit zwischen sechs Uhr morgens und zehn Uhr abends. In manchen Gemeinden gibt es zwar auch noch die sogenannte Mittagsruhe, die sich von 13 bis 15 Uhr am Nachmittag erstreckt, generell sind dies jedoch Richtwerte, an die man sich nicht zwingend halten muss. An Sonn- und Feiertagen ist hingegen eine ganztägige Ruhezeit empfehlenswert. Gesetzlich sind diese Zeiten jedoch nicht festgesetzt.

Wichtig: Sofern Sie in einem Mietverhältnis wohnen, überprüfen Sie gegebenenfalls Ihren Mietvertrag. Diesem sollte die geltende Hausordnung beiliegen, in der die jeweiligen Ruhezeiten festgelegt sind. In der Regel setzen die meisten Vermieter diese auf eine Zeit zwischen sieben Uhr abends und acht Uhr morgens.

In der Regel greifen die Vermieter hierbei auf den Grundsatz zurück, dass während dieser Zeiten Zimmerlautstärke einzuhalten ist. Diese liegt tagsüber bei etwa 40 Dezibel, nachts bei 30 Dezibel. Sofern Ihr Laufband also lauter ist, sollten Sie es möglicherweise lassen, es während dieser Zeiten zu betreiben, wobei die genannten Werte reine Richtwerte sind und dies jeder Vermieter anders handhabt.

Fazit – Lassen Sie sich das Laufen nicht vermiesen

Maßnahmen, um ein Laufband ruhiger laufen zu lassen, gibt es genügend. Sollten Sie die Anschaffung eines Laufbandes planen und in einem Mietverhältnis wohnen, laufen Sie außerhalb der Ruhezeiten und dafür sorgen Sie gleichwohl dafür, dass Sie ein qualitativ hochwertiges Gerät mit entsprechender Dämpfung anschaffen. Eine unterlegte Gummimatte sorgt für eine weitere Abmilderung der Geräusche. Sofern Sie entsprechende Vorkehrungen treffen, sollte ein größerer Ärger mit den Nachbarn ausbleiben.

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Bildnachweise: Adobe Stock / deagreez, Amazon/ Fitifito

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