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Jogging trotz Corona – mit einem Laufband in den eigenen vier Wänden

MAXOfit LaufbänderTraining auf kleinstem Raum – wie geht es und was wird benötigt? Fragen, die sich wohl jeder einmal stellt. Es gibt Tage, da möchte niemand gerne vor die Tür gehen und draußen auch noch Sport machen, beispielsweise an einem verregneten Herbsttag oder wenn bei eisigen Temperaturen Straßen und Wege spiegelglatt sind. Dann gibt es Zeiten, wie wir sie gerade erleben. Im Frühjahr wurden die Menschen bundesweit immer mehr in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Im freien Sport zu treiben, war nur bedingt möglich. Die Türen der Fitnessstudios und Schwimmbäder blieben geschlossen. Plötzlich arbeitet jeder im Home-Office und die Kinder sitzen zu Hause statt in der Schule. Laufen wäre jetzt eine tolle Abwechslung und eine echte Alternative zu Schokolade und Kekse, um die Nerven zu beruhigen.

Laufen geht immer – mit der richtigen Ausrüstung

Jogging trotz Corona - mit einem Laufband in den eigenen vier WändenOb es regnet, schneit, ein Orkan wütet, es stockdunkel ist oder aus anderen Gründen Sport im Freien nicht möglich ist – die Sportindustrie hat schon längst eine Alternative zum Outdoor Sport gefunden – das Laufband. In Fitnessstudios stehen sie in langen Reihen, eins neben dem anderen.

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Gute Gründe, ein Laufband für zu Hause zu kaufen

Unabhängig davon, ob Sie in der Natur, im Fitnessstudio oder zu Hause trainieren, tun Sie immer etwas Gutes für Ihre Fitness und Ihre Psyche. Sport ist optimal geeignet, Alltagsstress abzuschütteln, Abstand zu gewinnen, den Kopf freizubekommen und sorgt für ein positives Körpergefühl. Nebenbei wird noch die eine oder andere Kalorie verbraucht, die zu Hause so nebenbei aufgenommen wird …

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Die neuen Laufschuhe stehen da und eigentlich wollten Sie längst Ihre ersten Laufrunden drehen? Prima, jetzt ist ein guter Zeitpunkt, das Vorhaben in Angriff zu nehmen: auf einem Laufband ist der Einstieg einfach, das Verletzungsrisiko ist gering und niemand kommentiert die ersten Laufversuche. Was Sie brauchen? Ein Laufband, Motivation und einen Plan.

Um ein Laufband zu kaufen, müssen Sie das Haus nicht verlassen. Laufbänder werden in vielen Online Shops angeboten und innerhalb weniger Tage ganz praktisch per Spedition nach Hause geliefert. Mit nur wenigen Handgriffen lassen sich die Laufbänder zusammenbauen und in der Regel auch wieder platzsparend zusammenklappen.

Die Auswahl ist groß – das richtige Laufband finden

Zunächst wird zwischen manuellen und elektrischen Laufbändern unterschieden.

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Manuell Elektrisch
  • kein Motor – Antrieb des Bandes durch Eigenbewegung
  • benötigt daher keinen Strom
  • meist Kostengünstig
  • Steigungen müssen manuell eingestellt werden
  • ideal für leichtes Training
  • meistens geringe Auswahl an Trainingsmodi
  • Laufband wird elektrisch angetrieben
  • keine Vorwärtsbewegung nötig
  • verschiedene Trainingsprogramme wählbar
  • auch hohe Geschwindigkeiten sind möglich
  • benötigt eine Stromquelle
  • teurer
  • kann durch den Motor laut sein

Tipp! Haben Sie noch keine „Lauferfahrung“, könnten Sie zunächst ein etwas preiswerteres Modell wählen.

Bei einfachen elektrischen Laufbändern kann meist eine Steigung von bis zu 3 % manuell eingestellt werden. Möchten Sie Änderungen vornehmen, müssen Sie das Training unterbrechen. Diese Modelle sind relativ leicht, die Lauffläche ist schmal, die Motorleistung geht selten über 1,5 PS hinaus und die Maximalgeschwindigkeit liegt bei etwa 12 km/h.

Bei etwas teureren Modellen können Sie während des Laufs die Steigung auf bis zu 15 % ändern. Achten Sie auf einen leistungsstarken Motor, eine ausreichend breite Lauffläche und eine Ihrem Gewicht angemessene Belastbarkeit. Hochwertige Laufbänder erreichen Geschwindigkeiten von +/- 22 km/h und bieten für ein abwechslungsreiches Training eine Vielzahl von Programmen. Sprinten, Bergläufe oder Intervalltraining – das Training kann individuell geplant und durchgeführt werden. Laufbänder sind optimal geeignet, um sich neben den langen Dauerläufen in der freien Natur gezielt auf einen Wettkampf vorzubereiten.

Vor dem Kauf sollten Sie bedenken, dass bei der Nutzung Geräusche durch den Motor und den Aufprall der Füße erzeugt werden, die Mitbewohner oder unmittelbare Nachbarn stören könnten.

Joggen auf dem Laufband – was wird noch benötigt?

Für das Training auf dem Laufband eignen sich ein paar leichte, kaum gedämpfte Laufschuhe. Laufbänder verfügen bereits über gute Dämpfung. Das Verletzungsrisiko ist daher geringer als beim Training auf der Straße oder im Gelände. Die Schuhe sind Ihr wichtigster Ausrüstungsgegenstand. Bei Laufhose und –Shirt sollten Sie auf gut verarbeitete Nähte achten. Bedingt durchs Schwitzen könnten diese die Haut aufscheuern. Verstauen Sie Ihre Trinkflasche, ein Handtuch und weiteres Zubehör, wie zum Beispiel den Mp3-Player, auf den dafür vorhergesehenen Stellen. Sie können, statt Musik zu hören, beispielsweise auch die verpasste Lieblingsserie ansehen.

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Es kann losgehen

Der Raum, in dem Sie trainieren möchten, sollte hell und gut zu belüften sein. Viele Laufbänder sind mit einem magnetischen Sicherungsclip ausgestattet, der an der Kleidung befestigt wird. Sollten Sie stürzen, unterbricht die Reißleine den magnetischen Kontakt und das Band stoppt. Es ist empfehlenswert, einen „Not-Stopp“ bei geringer Geschwindigkeit zu testen, um zu sehen, wie Sie notfalls absteigen ohne zu stürzen.

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Nachdem Sie sich die Bedienungsanleitung angesehen und sich mit den Funktionen vertraut gemacht haben, kann das Training beginnen. Um böse Unfälle zu vermeiden, sollten Sie das Laufband erst betreten und verlassen, wenn es stillsteht.

Bevor das eigentliche Training beginnt, wärmen Sie sich für 5 bis 10 Minuten durch Gehen oder Walken auf. Anfänger gehen und joggen zunächst abwechselnd für jeweils 1 Minute. Halten Sie den Oberkörper aufrecht und bemühen Sie sich beim Joggen möglichst lange Schritte zu machen. Die Arme schwingen ganz locker mit. Nach wenigen Trainingseinheiten werden Sie Fortschritte bemerken. Die Jogging-Abschnitte werden länger. Planen Sie auch immer ein Cool-down von 5 bis 10 Minuten ein. Mit einigen Dehnübungen runden Sie Ihr Training ab.

Tipp! Fangen Sie langsam an. Die Bewegungen auf dem Laufband unterscheiden sich vom Lauf im Freien. Ihnen steht nur eine begrenzte Fläche zur Verfügung. Nach zwei, drei Läufen werden Sie ein Gefühl für das Laufen auf dem Band entwickelt haben. Anfänger sollten zwischen den Trainingseinheiten einen Ruhetag einlegen.

Tipps

  • Fehlenden Gegenwind und aktive Vorwärtsbewegungen gleichen Sie mit einer Steigung von 1 bis 2 Prozent aus
  • Solange die Bewegungen auf dem Laufband noch ungewohnt sind, sollten Sie langsam laufen
  • Ziel ist es mittig, zwischen Bedienelement und Laufbandende zu laufen, befinden sie sich zu weit hinten, besteht die Gefahr, nach hinten wegzufallen
  • Aufgrund des fehlenden Gegenwindes schwitzen Sie mehr, trinken Sie vor und nach dem Sport genügend Mineralwasser oder Ähnliches
  • Schauen Sie nicht auf Ihre Füße, sondern möglichst geradeaus, ansonsten drohen Nackenverspannungen
  • Behalten Sie beim Musikhören oder Fernsehen immer Ihre Trainingsdaten im Auge, um Überlastungen zu vermeiden

Joggen in den eigenen 4 Wänden – die Vor- und Nachteile

  • Training unabhängig vom Wetter oder der Uhrzeit
  • keine Anfahrt
  • nur einmalige Kosten für Laufband
  • lässt sich leicht in den Alltag integrieren
  • Verletzungsgefahr ist gering
  • keine „Zuschauer“
  • Pollenflugbelastung ist geringer
  • kann monoton sein
  • ein gutes Laufband ist nicht billig
  • nicht vergleichbar mit Bewegung an frischer Luft
  • eventuelle Geräuschbelästigung

Für jeden, der regelmäßig und unabhängig von äußeren Einflüssen trainieren möchte, ist ein Laufband wirklich empfehlenswert. Ausreden, jetzt nicht laufen zu können, gibt es dann kaum noch…

Bildnachweise: Adobe Stock / Jacob Lund, Amazon / MAXOfit

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