Rudergeräte – Zug um Zug zur perfekten Fitness

Rudergerät_Concept2Sie sind auf der Suche nach einem Workout in Ihren eigenen vier Wänden, das Arme, Beine, Rücken- und Bauchmuskulatur gleichzeitig trainiert, Herz und Kreislauf stärkt, Ihnen beim Abnehmen hilft und noch dazu unglaublich viel Spaß macht? Dann ist ein Rudergerät genau das Richtige für Sie. Kaum ein anderes Fitnessgerät bietet Ihnen ein so umfassendes Training und schont gleichzeitig Ihre Gelenke. Welche Arten von Rudergeräten es gibt, wer beim Rudergeräte Test besonders gut abgeschnitten hat und was Sie beim Rudergerät-Training beachten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Rudergeräte Test 2017

Wie funktioniert ein Rudergerät?

RudergeraetDie Funktionsweise des Rudergerätes ist, wie bereits der Name vermuten lässt, dem Rudersport entnommen. Dort sitzt der Trainierende im Ruderboot auf einem Rollbänkchen, die Füße gegen einen Halt gestemmt. Durch eine Streckung der Beine und eine Zugbewegung der Schultern und Arme schlägt er die Ruder, wobei sich das Bänkchen auf einer Schiene vor und wieder zurück bewegt.

Ein Fitness-Rudergerät funktioniert im Grunde genommen genauso: Der Trainierende sitzt auf der beweglichen Rollbank und führt mithilfe des Seilzuges die Ruderbewegung aus, bei der sich das Bänkchen auf einer Schiene entsprechend mitbewegt. Was dabei natürlich entfällt, ist die Vorwärtsbewegung im Ganzen: Mit dem Rudergerät rudern Sie auf der Stelle.

Tipp! Hochwertige Modelle verfügen außerdem über einen Trainingscomputer, der beim Workout verschiedene Werte wie Zeit, Kalorienverbrauch, Widerstand und Schlagkraft anzeigt, Trainingsdaten speichert und auswertet.

Welche Arten von Rudergerät gibt es?

Der wesentliche Unterschied zwischen den verschiedenen Typen von Rudergeräten besteht in der Art, in der der Widerstand erzeugt wird, gegen den der Trainierende anrudern muss.

Rudergeräte mit Hydraulikzylinder-Bremse

Viele vor allem preiswerte Modelle verfügen über ein Hydraulik-Bremssystem. Der Widerstand bzw. die Bremskraft wird hierbei mithilfe zweier Zylinder erzeugt. Diese sind jedoch verhältnismäßig schwierig einzustellen, und die Bewegung läuft vor allem an den Umkehrpunkten nicht immer flüssig. Hinzu kommt, dass die Hydraulikzylinder eine begrenzte Lebensdauer haben. Deshalb ist dieses System für viele nicht die erste Wahl, obwohl es günstiger ist als die Alternativen.

Hinzu kommt, dass viele Rudergeräte mit Hydraulikbremsen nicht über einen Seilzug, sondern über zwei Handgriffe links und rechts von der Sitzbank betrieben werden. Dieses sogenannte Auslegersystem macht es deutlich schwerer, einen gleichmäßigen Zug zu bekommen. Außerdem ist bei Ausleger-Modellen die Bank häufig fest montiert, sodass sich hauptsächlich die Arme und Schultern bewegen. Dies macht das Training auf dem Rudergerät weniger effizient.

Rudergeräte mit Magnetbremse

Bei vielen Geräten findet ein magnetisches Bremssystem Anwendung, das für einen wesentlich gleichmäßigeren Rundlauf des Rudergeräts sorgt als die Hydraulikzylinder. Der Widerstand wird hierbei entweder durch mehrere Dauermagneten oder aber durch einen Elektromagneten erzeugt. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Schwungmasse insgesamt groß genug ist. Die Empfehlung erfahrener Sportler lautet, diese so zu wählen, dass sie noch in Bewegung ist, wenn Sie zum nächsten Ruderzug ansetzen. Dann werden die Bewegungsläufe angenehm flüssig.

Rudergeräte mit Luftwiderstands-System

Profi-Ruderer, die in den kalten Monaten trainieren, ziehen das Luftwiderstands-System vor, da es dem „echten“ Rudergefühl sehr nahe kommt. Hierbei wird mithilfe eines Seilzugs ein Luftrad in Bewegung gesetzt, das sich auch nach dem Ende der Zugbewegung noch weiterdreht. Der nächste Ruderzug folgt daher in diese Drehbewegung hinein, was dem Gefühl entspricht, das auf dem Wasser entsteht, weil das Boot weitergleitet. Das Ergebnis ist eine extrem flüssige, absolut ruckfreie Bewegung.

WaterRower – Rudern wie auf dem Wasser

Rudergerät_WaterRower

Und dann gibt es noch den WaterRower: Ein Rudergerät, das mithilfe eines Wasserwiderstands funktioniert. Hierbei handelt es sich um die Crème de la crème, denn realistischer kann man das Rudern auf dem Wasser nicht simulieren. Die vielen begeisterten Erfahrungsberichte zeigen: Jeder, der einmal den WaterRower Test gemacht ist, war sofort überzeugt von dieser innovativen Technik.

Der WaterRower verfügt über einen Wassertank, der je nach der gewünschten Stärke des Widerstands mit Wasser gefüllt wird. In diesem Tank befindet sich außerdem ein Paddel, das der Trainierende beim Rudern durch das Wasser bewegt. Das Ergebnis ist nicht nur ein absolut authentisches Rudergefühl, sondern auch ein angenehmes Wasserplätschern – eben wie auf dem Fluss oder See. Natürlich hat diese Spitzentechnologie ihren Preis, aber wer den WaterRower testet stellt fest: Besser geht’s nicht.

Welche Vorteile bietet das Training auf einem Rudergerät?

Das Rudergerät ist ein wahrer Alleskönner unter den Fitnessgeräten: Bei kaum einem anderen Fitnessgerät werden so viele verschiedene Muskelgruppen beansprucht. Rund 80% der Hauptmuskelgruppen sind in Bewegung, wenn Sie trainieren. Neben Armen und Beinen wird vor allem die Rückenmuskulatur beansprucht. Dieser zielgerichtete Muskelaufbauf im Rücken wirkt nicht nur vorbeugend gegen Rückenprobleme, sondern kann auch bereits bestehende Beschwerden lindern.

Aber das ist noch nicht alles. Richtig genutzt, ist das Rudergerät

  • perfekt geeignet, um Herz und Kreislauf zu trainieren
  • ein Trainingsgerät, dass Ihre allgemeine Fitness nachhaltig stärkt
  • eine hervorragende Methode um abzunehmen
  • eines der verletzungsärmsten Geräte, da die Bewegungen gleichmäßig und stoßfrei ausgeführt werden
  • besonders schonend für die Kniegelenke, denn auf diesen lastet – anders als beispielsweise beim Laufband – kein Körpergewicht.

Bei welchen Herstellern kann ich ein gutes Rudergerät günstig kaufen?

Das Rudergerät liegt als Fitnessgerät voll im Trend. Deswegen können Sie es in vielen Shops kaufen bzw. über den Versand bestellen. Es lohnt sich jedoch, nicht ausschließlich auf den Preis zu schauen, sondern auch die Qualität zu berücksichtigen. Im Zweifelsfall ist es besser, ein gutes Gerät gebraucht zu kaufen als ein preiswertes Modell mit wenig Trainingskomfort.

Ein sehr gutes Einsteigermodell ist zum Beispiel der Kettler Coach. Das Rudergerät arbeitet mit Magnetwiderstand und Seilzug und kommt mit einem leistungsfähigen Trainingscomputer und einem Cardio-Puls-Set. Auch bei anderen renommierten Fitnessmarken, die hochwertige Ergometer oder Crosstrainer anbieten, finden Sie solide Rudergeräte: unter anderem bei Finnlo, Horizon oder Maxxus.

Die wirklich großen Namen in diesem Sektor und Testsieger zahlreicher Rudergeräte Tests sind jedoch WaterRower und Concept2. WaterRower ist der Erfinder des Wasserwiderstands, des derzeit besten Bremssystems für Rudergeräte. Allerdings wird dieses Prinzip inzwischen auch bei anderen Geräten angewendet, so zum Beispiel dem Fluid Rower von First Degree. Concept2 war der erste Hersteller mit einem Luftwiderstands-System und hat den Rudergeräte-Markt nicht weniger revolutioniert als WaterRower. Es gibt sogar richtige Wettkämpfe, die auf Concept2-Rudergeräten ausgetragen werden.

Skandika
Christopeit TV Das Original
Gründungsjahr 2009 1976 unbekannt
Besonderheiten
  • Design-Unternehmen
  • Outdoor-Profi
  • großer Sporthersteller
  • deutsches Unternehmen
  • Partner von Amazon
  • günstige Preise

Vor- und Nachteile eines Rudergerätes

  • gutes Training für den Rücken
  • viele Möglichkeiten fürs Training
  • hoher Preis in der Anschaffung

Rudergerät – unser Tipp für Sie

Es gibt beim Rudergerät-Training einige typische Haltungsfehler, die Sie mit entsprechender Aufmerksamkeit leicht vermeiden können. So zum Beispiel den sogenannten Rundrücken: Achten Sie unbedingt auf einen geraden, aufrechten Sitz in sämtlichen Phasen der Ruderbewegung. Die Schulten sollten entspannt nach unten hängen. Ebenfalls nicht empfehlenswert ist es, den Rücken beim Anziehen des Seilzuges zu weit nach hinten zu lehnen. Die Neigung des Oberkörpers sollte nicht mehr als 15 Grad betragen, weil sonst die Bandscheiben zu sehr belastet werden. Die „Knickhand“ wiederum, also ein Abknicken der Handgelenke am Seilzug, würde die Handgelenke überlasten. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Ihre Handrücken beim Training stets eine gerade Verländerung der Unterarme bilden.

Wenn Sie diese Hinweise beachten, ist das Rudergerät-Training eine sichere, effiziente und spannende Fitness-Sportart.

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