So trainieren Sie richtig auf dem Laufband

Serina LaufbänderKaum ein anderes Sportgerät hat die Fitnesswelt so verändert, wie das Laufband. Wobei sich aber auch die Laufbänder selbst inzwischen weiterentwickelt haben. Stärkere Motoren sorgen heute für einen gleichmäßigeren Lauf, die großflächigeren Laufbänder gestatten einen sicheren Tritt und zahlreiche Programme bringen die nötige Abwechslung ins Training. Zumal übersichtliche Displays, die Bedienung heute enorm erleichtern. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie läuft man auf einen, solchen Laufband richtig? Wir sagen es Ihnen.

Warm-Up auf dem Laufband

So trainieren Sie richtig auf dem LaufbandDas Laufband eignet sich hervorragend zum Aufwärmen, denn hier bewegt der Läufer gleich seinen gesamten Körper, so dass die Durchblutung angeregt wird und die Muskulatur optimal durchblutet wird. Um mit dem Laufen starten zu können, bedarf es keiner Dehnübungen.

Laufen Sie langsam los und starten Sie das Programm. Wählen Sie zuerst stets ein gemächliches Tempo, denn das Laufen auf dem Laufband ist doch etwas ganz anderes als das Laufen draußen. Hier kühlt Sie kein vorbeiziehender Wind ab und somit geraten Sie schneller ins Schwitzen. Anfängern wird angeraten, zwei- bis dreimal wöchentlich je 20 bis 30 Minuten ein Lauftraining durchzuführen.

In dieser Reihenfolge gilt es das Lauftraining zu steigern:

  1. Erhöhung der Trainingshäufigkeit
  2. Erhöhung des Umfangs
  3. Steigerung der Intensivität

Starten Sie nicht zu schnell mit dem Tempotraining

Laufanfänger sollten zu Beginn mit einem extensiven Training beginnen und zu einem späteren Zeitpunkt auf ein intensives Lauftraining setzen. Schaffen Sie es 30 bis 45 Minuten locker auf dem Laufband zu laufen, dürfen Sie bei der nächsten Trainingseinheit etwas mehr auf die Tube drücken. Ein gezieltes Tempotraining empfiehlt sich erst, wenn Sie ein wenig mehr Erfahrung mit dem Trainieren auf dem Laufband haben.

Die richtige Programmwahl: Anfangs gilt es monoton zu starten

Welche Intervalle wählen Sie gerne? Die Anzahl der Programme nimmt hier stetig weiter zu, so dass es nicht mehr so schnell langweilig werden kann. Allerdings sollten Sie bewusst zu Beginn eher monoton trainieren. Laufen Sie auch in der freien Natur eher im Flachland, gilt es dies auch auf dem Laufband zu tun. Lassen Sie sich Zeit mit den intensiven Hügelläufen, denn so mancher Sportler hat hier schon die Intervallprogramme unterschätzt und war bereits nach kurzer Zeit gänzlich aus der Puste und musste sein Training vorzeitig abbrechen. Es empfiehlt sich auf dem Laufband genauso zu trainieren, wie an der frischen Luft.

Wenden Sie die richtige Technik an und halten Sie einen stetigen Kontakt zum Laufband

Möchten Sie die Ebene endlich hinter sich lassen, beginnen Sie mit einer kleinen Steigung von etwa ein bis zwei Prozent. Auf diese Weise können Sie sich sicher sein, dass Sie auch tatsächlich die Füße heben und das Laufband nicht einfach unter Beinen durchrutscht. Sind Sie noch ein blutiger Laufanfänger achten Sie stets auf Ihre Füße, denn diese sollten immer mit dem Band in Kontakt bleiben.

Tipp! Dies bedarf zwar anfangs etwas Konzentration, aber auch diese Technik werden Sie schnell heraushaben. Fortgeschrittene hingegen müssen jetzt darauf achten, dass Sie nicht plötzlich über die Ferse abrollen, anstatt normalerweise über den Ballen oder den Mittelfuß.

Training auf dem Laufband mit Pulsautomatik

Moderne Laufbänder bringen heute eine Pulsautomatik mit. Weicht Ihr Puls während des Trainings von Ihrer vorab gewählten Frequenz ab, zeigt dies das Display Ihnen sofort. Wobei auch das Gerät an sich reagiert, indem es jetzt die Neigung, wie das Tempo anpasst. Dies geschieht so lange bis Vorgabe und Puls wieder übereinkommen. Vor allem Anfänger profitieren von dieser Technik, denn auf diese Weise laufen sie stets im bestmöglichen Pulsbereich.

Power-Walken: Sorgen Sie für Abwechslung durch Anstiege

Gerade Walker profitieren von einem Laufband, denn hier können Sie mit Hilfe der Steigungswahl ihren Trainingspuls stetig hoch halten, auch wenn das Tempo beibehalten wird. Sie können daher gute Effekte erzielen, wenn Steigungen bis zu zehn Prozent erreichen. Wobei Sie ebenfalls beim Walken auf dem Laufband diese nur schrittweise erhöhen sollten. In einzelnen Prozentschritten gilt es also die zehn Prozent zu erreichen. Auf diese Weise gewöhnen sich Ihre Waden etappenweise an den künstlichen Anstieg.

Lauftraining Besonderheiten

Folgende Dinge lassen sich an einem Laufband kontrollieren:

  • Puls
  • Tempo
  • Steigung

Vor- und Nachteile des Trainings mit dem Laufband

  • kaum Aufwärmung nötig
  • Sie können nebenbei Musik hören oder fernsehen
  • sehr effektiv
  • geringer Pflegeaufwand
  • Anfänger benötigen etwas Eingewöhnung

Wichtig: Der bestmögliche Trainingspuls

Messen Sie am Morgen nach dem Aufstehen Ihren Ruhepuls und errechnen Sie anschließend Ihre Trainingsfrequenz mittels eines Herzfrequenzrechners. Diesen finden Sie im Internet. Für ein optimales Training ist es bedeutend diese Frequenz zu kennen.

Der beste Trainingspuls für Berechnung
… Frauen 226 minus Alter
… Männer 220 minus Alter

Neuen Kommentar verfassen