Laufschuhe: Mit diesen Modellen kommen Sie richtig in Tritt

laufschuh_nikeOhne die richtigen Laufschuhe ist das Lauftraining nicht nur weniger effizient, sondern kann langfristig auch zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Weil jeder Mensch seine eigene Art zu laufen hat, gibt es sowohl für Damen als auch für Herren verschiedene Arten von Laufschuhen, die wir Ihnen hier kurz vorstellen wollen. Nähere Informationen zu den einzelnen Modellen finden Sie im großen Laufschuh Test .

Laufschuhe Test 2017

Laufschuhe für Füße ohne besondere Ansprüche: Neutralschuhe

LaufschuhZunächst einmal hat jeder Laufschuh zwei grundlegende Funktionen: dämpfen und stabilisieren.

Die Dämpfungsfunktion ist dazu bestimmt, die Aufprallwirkung abzumindern, die entsteht, wenn der Fuß auf die Lauffläche auftrifft. Der Aufprall ist natürlich umso heftiger, je härter der Untergrund ist. Aus diesem Grund bestehen beispielsweise auch die Gurte bei Laufbändern aus einem leicht elastischen und dadurch dämpfenden Material. Denn werden Knochen und Gelenke über lange Zeit in dieser Weise belastet, kann dies vor allem der Wirbelsäule Schaden zufügen. Die Dämpfung, die ein hochwertiger Laufschuh bietet, hilft das zu verhindern.

Aber auch die stabilisierende Wirkung der Laufschuhe ist von großer Wichtigkeit. Sie ist vor allem in den Momenten notwendig, in denen sich der Fuß auf dem Untergrund befindet und dann wieder davon abstößt. Fehlt diese Unterstützung, so kann es schlimmstenfalls sogar zu Verletzungen kommen. Aber auch ohne einen Unfall kann das Laufen in einem Schuh ohne stabilisierende Funktion dem Läufer schaden. Denn wenn er über lange Zeit beim Laufen permanent selbst für Stabilität sorgen muss, kann dies zu Fehlhaltungen führen, die sich negativ auf die Muskeln und Gelenke auswirken. Langfristig können aus einem fehlerhaften Laufstil sogar Gelenkabschabungen resultieren.

Aus diesem Grund benötigt jeder Läufer, auch wenn er ansonsten keinerlei Probleme mit seinen Füßen und Gelenken hat, hochwertige Neutralschuhe, die den Aufprall dämpfen und gleichzeitig den Fuß insgesamt stabilisieren.

Laufschuhe für Läufer mit Fehlhaltungen: Stabilschuhe

Einige Menschen haben bereits einen fehlerhaften Gehstil entwickelt, ehe sie überhaupt mit dem Lauftraining beginnen. Problematisch ist vor allem die sogenannte Überpronation. Dieser Fachbegriff bezeichnet eine Instabilität des Sprunggelenks, die dazu führt, dass der Fuß während der Abrollbewegung zu stark nach innen kippt. Das Phänomen ist weit verbreitet: Schätzungen gehen davon aus, dass etwa die Hälfte der Menschen überproniert. Diese Fehlbewegung zieht eine Rotation der Unterschenkel und Knie nach sich, wodurch sich das Risiko für Achillessehnenentzündungen und Kniebeschwerden erhöht. Ein entsprechend ausgestatteter Laufschuh kann hier Abhilfe schaffen: Er bietet dem Fuß zusätzlichen Halt im Innenbereich. Ein sehr beliebter Stabilschuh mit zusätzlicher Stützfunktion ist der Nike Air Zoom Structure Triax+. Er ist bereits bei mehreren Laufschuh Tests als Testsieger hervorgegangen.

Tipp! Übrigens gibt es auch das Gegenteil der Überpronation: die Supination, bei der der Fuß zu stark nach außen knickt. Sie kommt jedoch deutlich seltener vor und bedarf auch keines besonderen Laufschuhs. Ein Neutralschuh ist in diesem Fall das Modell der Wahl. Allerdings sollte bei einer vorhandenen Supination ein Stabilschuh vermieden werden, weil dieser den Effekt noch verstärken kann.

Laufschuhe für Barfuß-Fans: Minimalschuhe

laufschuh_adidasNeben der Suche nach einer fußgerechten Stabilisierung beim Laufen gibt es einen weiteren Trend, der sich in der jüngeren Vergangenheit mehr und mehr abzeichnet: das Barfußlaufen. Verschiedene Erfahrungen zeigen, dass einige Menschen sich wohler fühlen, wenn sie beim Lauftraining das Gefühl haben, barfuß zu sein. Da es aus Temperatur- und Verletzungsgründen an den meisten Orten nicht möglich ist, barfuß zu trainieren, wurden extra zu diesem Zweck die sogenannten Barfuß- oder Minimalschuhe entwickelt.

Minimalschuhe gibt es sowohl fürs Lauftraining als auch für das normale Gehen im Alltag. Allen Laufschuhen dieser Art ist gemeinsam, dass die Sohle extrem dünn und weitestgehend ungedämpft ist. Auch auf eine Stabilisierung wird verzichtet: Der Fuß ist wirklich nur vor Kälte und Verletzungen geschützt und bewegt sich ansonsten so, als ob der Läufer keine Schuhe trüge. Dies macht die Minimalschuhe extrem leicht. Die Gegebenheiten des Bodens werden wesentlich besser wahrgenommen, und die Fußmuskulatur muss diese ausgleichen. Daneben werden die Füße besser durchblutet, Sensomotorik und Balance werden aktiv trainiert. In Laufschuh Testberichten positiv erwähnt wird immer wieder der Minimalschuh adidas adipure, den es für Damen und Herren in verschiedenen Ausführungen gibt. Auch der Nike Free ist überaus beliebt und wird in den Erfahrungsberichten der Laufsportler immer wieder gelobt.

Welche Laufschuhe eignen sich für schwere Läufer?

Auch schwere Menschen müssen nicht auf das Lauftraining verzichten – im Gegenteil. Die Ansicht, dass Menschen mit Übergewicht sich beim Jogging zwangsläufig die Gelenke kaputt machen, ist glücklicherweise inzwischen überholt. Wenn durch eine eingehende ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden kann, dass das Joggen zu Herz-Kreislauf-Problemen führen würde, ist es durchaus eine geeignete Methode zur Gewichtsreduktion und damit gesundheitsfördernd. Hinsichtlich der Wahl der Laufschuhe gilt für schwere Läufer fast genau dasselbe wie für leichtere. Je nachdem, ob sie eine Überpronation aufweisen oder nicht, sollte ein Neutral- oder ein Stabilschuh gewählt werden. Allerdings kommt es in diesem Falle noch mehr darauf an, dass es sich um einen hochwertigen Schuh handelt, damit die Dämpfung und Stabilisierung den durch das Übergewicht erhöhten Krafteinwirkungen entgegenwirken können. Minimalschuhe jedoch sind für schwere Menschen nicht geeignet. Die Belastung für die Gelenke und Muskulatur wäre zu stark, wenn der Läufer ohne jede Dämpfung aufprallt. Ein Joggingschuh, der oft für schwere Läufer mit einem Hang zur Überpronation empfohlen wird, ist der Asics Gel-Foundation. Er wurde speziell für diese Zielgruppe entwickelt.

Woraus werden Laufschuhe hergestellt?

Bei der Anfertigung moderner Laufschuhe kommen je nach Hersteller und Schuhteil ganz verschiedene Materialien zum Einsatz:

  • Laufsohle: abriebfestes Hartgummi oder Karbongummi
  • Zwischensohle: stark dämpfende Kunststoffe wie Ethyl-Vinyl-Acetat und Poly-Urethan
  • Schaft: Leder, Nylon oder wasserdichte und atmungsaktive Kunststoffmembranen

Bei welchen Herstellern finde ich gute und günstige Laufschuhe?

Ein guter Laufschuh hat natürlich seinen Preis. Aber es lohnt sich, in die Qualität zu investieren. Das beste Lauftraining ist wenig erfolgreich, wenn sich nach einigen Monaten gesundheitliche Beschwerden einstellen. Bekannte Marken sind unter anderem die Sporthersteller adidas, Asics, Nike, Puma oder Reebok. Eine Möglichkeit, gute Laufschuhe zu einem günstigeren Preis zu bekommen, ist die Bestellung im Online-Versand: Läufer, die sowohl ihre Größe als auch ihr Pronationsverhalten genau kennen, können ihre Laufschuhe auch in einem virtuellen Shop kaufen.

Puma
Adidas Nike
Gründungsjahr 1948 1949 1964
Besonderheiten
  • riesiges Sport-Unternehmen
  • Partner von vielen Sportveranstaltungen
  • einer der größten Hersteller von Sportartikeln
  • weltweite Bekanntheit
  • US-amerikanisches Unternehmen
  • führend im Bereich der Sportkleidung

Vor- und Nachteile eines Laufschuhs

  • hohe Qualität
  • dämpfende Wirkung
  • hoher Preis

Laufschuhe – unser Tipp für Sie

Wenn Sie noch nicht wissen, welcher Pronationstyp Sie sind, empfiehlt sich eine Laufbandanalyse. Mit dieser Methode kann festgestellt werden, ob Sie eine Fehlhaltung haben und welcher Schuh für Ihren Fuß geeignet ist. Laufbandanalysen werden in vielen großen Sportgeschäften im Zusammenhang mit dem Kauf von Laufschuhen sehr günstig oder sogar kostenlos angeboten.

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