Bodenmatten für Laufbänder – Schutz für Böden, Nerven & Gelenke

Laufband BodenmatteBodenschutzmatten kennen Sie vielleicht eher aus Büros, wo sie unter die Drehstühle geschoben werden, um die Auslegware oder das Parkett vor den Abdrücken der Rollen zu schützen. Es gibt allerdings noch einen zweiten Bereich, in dem sie unverzichtbar sind: als Unterlegmatten für Laufbänder. Sie gehören als wichtigstes Zubehör unter die Fitmacher, damit Sie lange Freude am Training haben. Erfahren Sie hier, warum Laufband-Matten einfach dazugehören, welche Arten es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Bodenmatten für Laufbänder im Test 2017

Eine Bodenmatte für das Laufband – muss das sein?

BodenmatteDass Sie sich diese Frage stellen, ist nachvollziehbar. Schließlich haben Sie schon eine ordentliche Summe in Ihr Laufband investiert – und nun noch zusätzlich Geld für eine Laufband-Matte ausgeben? Die Antwort lautet jedoch ganz eindeutig: Ja, eine Bodenschutzmatte für Ihr Laufband muss sein.

Selbst das kleinste kleinste Laufband wiegt in der Regel mindestens dreißig Kilo, also soviel wie beispielsweise ein massiver Esstisch. Würden Sie diesen über Ihr Parkett oder Laminat schieben, dann würden sich dort vermutlich sehr schnell Kratzer bilden. Wenn Sie sich nun vorstellen, welche enormen zusätzlichen Kräfte auf Ihr Fitnessgerät einwirken, wenn Sie darauf laufen, dann wird schnell klar, weshalb eine Bodenmatte unverzichtbar ist: Jede noch so kleine Verrückung des Laufbands kann den Fußboden, auf dem es steht, dauerhaft beschädigen. Und eben diesen unangenehmen Nebeneffekt Ihres Training gilt es mithilfe einer Laufband-Matte zu verhindern.

Aber eine Laufband-Unterlegmatte kann noch viel mehr, als nur den Fußboden vor Kratzern, Schrammen und Druckstellen zu bewahren. Sie erfüllt dank ihrer besonderen Eigenschaften eine wichtige Dämmfunktion – und das gleich in zweifacher Hinsicht. Einerseits werden die Geräusche abgemindert, die durch den Betrieb des Gerätes entstehen, wofür Ihnen sicherlich nicht nur die Bewohner der Wohnung unter Ihnen dankbar sein werden. Und andererseits werden die Bewegungen des Läufers sanft abgefedert, sodass die Gelenke, vor allem Knie- und Sprunggelenk, insgesamt weniger belastet werden.

Alles in allem sprechen also drei gute Gründe für die Anschaffung einer Laufband-Matte:

  1. Ihr Fußboden wird vor Schäden bewahrt.
  2. Ihr Lauftraining gestaltet sich geräuschärmer.
  3. Ihre Gelenke werden geschont.

Wir informieren Sie hier über die wichtigsten Kriterien für Ihre Laufband-Matte. Und mithilfe unseres umfangreichen Bodenschutzmatten Tests können Sie in Ruhe das Produkt auswählen, das am besten zu Ihren Ansprüchen passt.

Woraus werden Laufband-Unterlegmatten hergestellt?

Die beiden häufigsten Materialien, aus denen die Bodenschutzmatten für Laufbänder hergestellt werden, sind Gummi und Vinyl.

Bodenschutzmatten aus Gummi

Gummi ist streng genommen vulkanisierter Kautschuk und damit quasi ein Naturprodukt. Zur Herstellung von Laufband-Matten werden jedoch in erster Linie synthetische Kautschuk-Varianten verwendet. So ist zum Beispiel bei den Materialangaben häufig die Bezeichnung NBR zu finden, welche für „Nitrile Butadiene Rubber“ steht, also Nitrilkautschuk. Sie kennen dieses Synthetikgummi vermutlich aufgrund seiner standardmäßigen Verwendung für Gummihandschuhe.

Nitrilkautschuk zeichnet sich durch eine sehr gute Elastizität und eine hohe Widerstandskraft gegen Druckverformungen aus. Bodenschutzmatten aus diesem Werkstoff halten deswegen dem Gewicht des Fitnessgeräts auch mit der zusätzlichen Belastung durch den Läufer sehr gut stand. Aus diesen Eigenschaften ergibt sich auch die hervorragenden Dämmfunktion des Materials, sowohl akustisch als auch für die Bewegungen des Läufers auf dem Band.

Laufband-Unterlegmatten aus Vinyl

Einige Bodenmatten für Laufbänder werden aus Vinyl hergestellt. Dieses Material heißt mit vollem Namen Polyvinylchlorid und ist den meisten vor allem unter der Abkürzung PVC geläufig. Vinyl ist in der Herstellung günstiger als Nitrilkautschuk, weswegen diese Bodenschutzmatten meist zu einem niedrigeren Preis angeboten werden.

Allerdings gibt es hierbei einiges zu bedenken. PVC ist im Grundzustand ein relativ hartes und sprödes Material, das sich keineswegs für die Herstellung einer Laufband-Matte eignen würde. Seine typischen Eigenschaften erhält das Vinyl erst durch die Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren. Diese sind jedoch gesundheitlich nicht unbedenklich und deshalb seit 15 Jahren bei der Herstellung von Baby- und Kleinkinderspielzeug verboten. Hinzu kommt, dass erfahrungsgemäß die Zusatzstoffe oft für einen intensiven Geruch sorgen, der vielen Menschen – zumal beim Laufsport, wo sie tief einatmen müssen – eher unangenehm ist.

Eine Alternative zum PVC, die jedoch aufgrund der höheren Kosten bei Laufband-Unterlegmatten eher selten zu finden ist, ist Polycarbonat. Dieser Kunststoff ist elastisch und dabei von fester Struktur. Er ist besonders unempfindlich gegenüber Wasser, Mineralsäuren und Salzen, weswegen die Hersteller, die Polycarbonat für ihre Bodenmatten verwenden, vor allem mit deren Schutzfunktion gegen Schweiß werben.

Vor- und Nachteile einer Bodenmatte

  • viele Trainingsmöglichkeiten
  • günstig
  • erfordert Übung

Was kann eine gute Bodenschutzmatte leisten?

„Wer billig kauft, kauft zweimal“, diese alte Volksweisheit gilt auch bei der Anschaffung einer Unterlegmatte für Ihr Fitnessgerät. Durchgedrückte Matten, unangenehme Gerüche und gefährliche Stolperfallen sind nur einige der Gefahren, die ein minderwertiges Produkt mit sich bringt. Qualität mag ihren Preis haben – aber sie leistet dafür auch einiges:

In erste Linie schützt eine Bodenschutzmatte für Fitnessgeräte natürlich Ihren Fußboden. Aufgrund des Eigengewichts und der enormen Kräfte, die beim Training wirken, würden schon kleine Bewegungen des Laufbands Spuren auf dem Bodenbelag hinterlassen. Bei weicheren Materialien wie Teppichen kann es durch das Gewicht des Geräts zu Druckstellen kommen, was die Unterlegmatte ebenfalls verhindert.

Des Weiteren dämpft die Laufband-Matte die Geräusche, die beim Training entstehen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie zu Zeiten trainieren möchten, in denen in Mehrfamilienhäusern eigentlich Ruhe vorgeschrieben ist, zum Beispiel in der Mittagszeit oder sehr früh morgens. Läufer mit kleinen Kindern wiederum wissen es zu schätzen, dass der Nachwuchs durch das Training nicht geweckt wird.

Gleichzeitig werden durch eine hochwertige Laufband-Bodenschutzmatte die Bewegungen des Läufers abgefedert, sodass das Training die Gelenke weniger belastet. Ohne Unterlegmatte würden die Knie und Sprunggelenke auf dem Laufband ähnlich stark beansprucht werden wie beim Laufen auf Asphalt. Der Staucheffekt, der auf Dauer zu Schädigungen im Bewegungsapparat führen kann, wird deutlich abgemindert – allerdings nur, wenn Sie eine ausreichend dicke Laufband-Matte wählen. Sie sollte mindestens 5 bis 6 Millimeter stark sein, damit sich der gewünschte Effekt einstellt.

Qualitativ hochwertige Bodenmatten zeichnen sich dadurch aus, dass sie keinen oder nur einen sehr geringen Geruch verströmen. Die Belastung, die gerade beim Training durch unangenehme „chemische“ Gerüche entstehen kann, sollte nicht unterschätzt werden. Wenn Sie sich hinsichtlich des Materials nicht sicher sind, kann Ihnen unser großer Bodenschutzmatten Test wertvolle Hinweise für die Auswahl geben.

Tipp! Und schließlich sollte Ihre Laufband-Bodenschutzmatte auch ein gewisses Eigengewicht mitbringen, damit sie sich ohne Falten unter Ihrem Fitnessgerät ausrollen lässt. Denn selbst kleine Wellen können für Sie zur gefährlichen Stolperfalle werden, vor allem dann, wenn Sie nach dem Training erschöpft vom Laufband steigen.

Bei welchen Herstellern finde ich eine Bodenmatte für mein Laufband?

Neben einigen Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Bodenschutzmatten und ähnlichen Produkten spezialisiert haben (wie zum Beispiel Friedola oder Floordirekt) werden Sie auch bei den meisten Laufband-Herstellern Unterlegmatten finden. Diese haben den Vorteil, dass die Größen genau auf die jeweiligen Fitnessgeräte abgestimmt sind. So haben beispielsweise Christopeit, Reebok, Kettler, Maxxus und Horizon auch Laufband-Matten als Zubehör im Sortiment, die Sie auch im Shop bestellen können, wenn Sie das Laufband kaufen. Weitere Hersteller und natürlich die Testsieger finden Sie in unserem großen Bodenschutzmatten Test .

Reebok
Christopeit Kettler
Gründungsjahr 1895 1976 1949
Besonderheiten
  • eines der größten Sportunternehmen
  • ursprünglich britisches Unternehmen
  • großer Sporthersteller
  • deutsches Unternehmen
  • Qualität „Made in Germany“
  • bekannt durch das Kettcar

Bodenmatten für Laufbänder – unser Tipp für Sie

Wählen Sie die Größe für Ihre Unterlegmatte nicht zu knapp. Sollten Sie zwischen zwei Maßen schwanken, empfiehlt sich die größere Laufband-Matte. Bei Bedarf können Sie diese jederzeit mit einer haushaltsüblichen Schere auf die gewünschte Länge zurechtschneiden.

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